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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 11. Jan 2013, 21:45 

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Hoi,

die 1/1 Taktung Frage habe ich mir schon selbst beantwortet, bedeutet Sekundengenaue Abrechnung, siehe http://www.billiger-telefonieren.de/hilfe/taktung/

Noch eine Frage: Wie machen es die großen, etablierten Accounting Programme? Fragen die bei jedem Anruf ins Handy Netz uebers Inet ab, welches Netz das ist? Kann ich mir fast nicht vorstellen.....

Und letzte Frage: 30.11.11;19:16:17;1;66;;00:05:24;01633444440;25;2;;13;8;1; (Original Auszug von der Telefonanlage)--> Der Gebührenimpuls ist hier 25, jedoch differieren die Rechnungen:
25x0,06 = 1,5 Euro (Abrechnung nach Gebührenimpuls) (lassen wir jetzt einfach mal die sich daraus ergebene ungenauigkeit weg)

(ob die 0,06Euro jetzt brutto oder netto sind, ist jetzt auch mal egal)

lt. Vertrag kostet 1 min Handy 16,9 Cent(sind glaub brutto) bei 1/1 Takt:
(0,0169/60) x 324 = 0,9126 Euro (Abrechnungen nach Tarif und Zeit)

Woran könnte das liegen? Ist der Gebührenimpuls derart falsch? oder habe ich die Anlage falsch konfiguriert?


gruesse


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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 14. Jan 2013, 07:28 
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Hi,

birnenkind hat geschrieben:
Noch eine Frage: Wie machen es die großen, etablierten Accounting Programme? Fragen die bei jedem Anruf ins Handy Netz uebers Inet ab, welches Netz das ist? Kann ich mir fast nicht vorstellen.....


Die haben i.d.R. Tariftabellen etc. hinterlegt, die (meistens manuell) regelmässig nachgepflegt werden und "irgendwie" dem Programm bekanntgemacht werden müssen. MSI Telesolutions (Produkte Teledata, Phonestat, Hospix) bieten z.B. ein Abo an, das solche akt. Tabellen zum Download dann enthält. Allerdings gibt es viele Telefonieanbieter, die wechseln so schnell ihre Tarife, da kommt man mit dem Korrigieren nicht mehr hinterher. 100% genau geht es nur mit einem Einzelverbindungsnachweis direkt vom Provider.

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 14. Jan 2013, 12:45 

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Hoi,

danke für die Info. Ich habe so eine Tabelle hier. Jedoch wird nicht geklärt, woher diese wissen, ob D1/D2/E+/o2 Netz ist. Dies könnte nur mit einer externen Abfrage an einen Server im Inet geben.

Also hier entsteht auch bei den etablierten ein Problem, sobald man z.B. eine D1 Flat hat zu erkennen, in welches Handy Netz man gerade telefoniert.


Hast Du auch eventuell eine Ahnung zu meiner Gebührenimpulsproblematik?

Gruesse


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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 15. Jan 2013, 16:55 
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Hi,

birnenkind hat geschrieben:
Hast Du auch eventuell eine Ahnung zu meiner Gebührenimpulsproblematik?


Seit nach Zeitdauer abgerechnet wird, ist der "Gebührenimpuls" nur noch ein Richtwert zur Preisberechnung der zudem i.d.R. "sicherheitshalber" höhere Kosten angibt als tatsächlich angefallen sind.

Früher konnte man sich zu 100% darauf verlassen, dass wenn 25 "Einheiten" auf dem Zähler stehen auch nur 25x der Preis für eine Einheit berechnet wurde. Heute wird eben viel gerechnet und vorallem gerundet und wenn "irgendwie" 6ct herauskommen dann wird die "Einheit" geschickt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 15. Jan 2013, 17:01 
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Hi,

birnenkind hat geschrieben:
danke für die Info. Ich habe so eine Tabelle hier. Jedoch wird nicht geklärt, woher diese wissen, ob D1/D2/E+/o2 Netz ist. Dies könnte nur mit einer externen Abfrage an einen Server im Inet geben.


Ganz einfach - die wissen es nicht ;-)
Ich kenne keine Geb.-Software, die online nachfragt, ob 0172/1234567 nun D1, D2 oder ein anderes Netz ist und erst dann die Gebühren berechnet. Online muss schon sein, denn der Angerufene könnte ja Mitte des Monats seinen Netzanbieter gewechselt haben....

Der Traum, eine wirklich exakte(!) Gebührenberechnung via TK-Anlage und Software durchführen zu können ist eben nur ein Traum.

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 16. Jan 2013, 08:48 

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birnenkind hat geschrieben:
danke für die Info. Ich habe so eine Tabelle hier. Jedoch wird nicht geklärt, woher diese wissen, ob D1/D2/E+/o2 Netz ist. Dies könnte nur mit einer externen Abfrage an einen Server im Inet geben.

SCCS59 hat geschrieben:
Ganz einfach - die wissen es nicht ;-)
Ich kenne keine Geb.-Software, die online nachfragt, ob 0172/1234567 nun D1, D2 oder ein anderes Netz ist und erst dann die Gebühren berechnet.

An diese Daten darf man ja aus Datenschutzgründen gar nicht ran. Dazu braucht man eine Carrierlizenz!
Welcher <selbstzensur> auch darauf gekommen ist, dass man Mobilfunkvorwahlen durch die Netze mitziehen muss, der gehört erschossen. Gleichzeitig besteht nämlich die Forderung, dass man anhand der gewählten Rufnummer erkennen muss, was einen das Gespräch kostet. Und beide Forderungen widersprechen einander, solange nicht die Forderung besteht, dass die Verbindungen in alle Mobilfunknetze gleich teuer sind. Aber dann geht es am Mobiltelefon weiter, wie erkenne ich, ob die Verbindung netzintern oder netzübergereifend ist? Das ganze Thema hat z.B. solche Dinge wie den Telekom-VDA oder auch D-Netz-Überleiteinrichtungen nahezu unmöglich gemacht, denn das erforderliche LCR würde jede kleine Anlage sprengen. Und wie gesagt, es fehlen die Daten - da braucht man gar nicht an die Updateproblematik denken.
Zum Glück haben die Gebühren inzwischen auch ein Niveau erreicht, bei dem es relativ uninteressant ist, darüber nachzudenken. Und wenn soviel in die Mobilfunknetze telefoniert wird, dass es interessant wird, bucht man i.d.R. eine Flatrate für die Mobilfunknetze.
Dieses ganze Leid und die positive preisliche Entwicklung lassen Gebührenerfassungen daher auch immer uninteressanter werden.

unübersichtliche Grüße
Niels

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 16. Jan 2013, 09:13 
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Hi,

Niels$ hat geschrieben:
Welcher <selbstzensur> auch darauf gekommen ist, dass man Mobilfunkvorwahlen durch die Netze mitziehen muss, der gehört erschossen. Gleichzeitig besteht nämlich die Forderung, dass man anhand der gewählten Rufnummer erkennen muss, was einen das Gespräch kostet.


Das waren noch Zeiten, als man sicher wusste, dass eine 0172-Nummer im D2-Netz und eine 0171-Nummer im D1-Netz ist.... Aber es wird ja als "kundenfreundlich" verkauft, wenn man seine Nummer mitnehmen kann, egal zu welchem Netzbetreiber man geht....

Zitat:
Dieses ganze Leid und die positive preisliche Entwicklung lassen Gebührenerfassungen daher auch immer uninteressanter werden.


Leider gibt es Bereiche/Branchen, die eine Gebührenerfassung brauchen. Typische Vertreter sind Büroservices, Steuer- und Anwaltskanzleien, Hotels etc. Die müssen/wollen ihre Telefonkosten dem Kunden/Mandanten/Gast weiterberechnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 16. Jan 2013, 14:59 

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Danke fuer die Infos, damit iss es nur noch fleissarbeit, alles in die Abrechnungssoftware einzustellen.


Wegen den Handy Netzen: für jedes netz gibt es eine kostenlose info, welche man per sms anfragen kann, was für ein netz eine bestimmte nummer hat. Ich könnte jetzt ein prepaid handy nutzen und laufend per seriellener schnittstelle eine sms schicken und den rückgabewert auslesen, damit waere die software dann auch genau in Sachen handy netze und es wuerden keine mehrkosten entstehen, da ja kostenlos. (wie sich der provider verhält, wenn pro Tag viele Anfragen kommen, kann ich derzeit nicht abschaetzen)


mal schauen, wenn das programm laeuft, laesst sich ja drueber nochmal nachdenken.

gruesse


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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 16. Jan 2013, 20:46 

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SCCS59 hat geschrieben:
Leider gibt es Bereiche/Branchen, die eine Gebührenerfassung brauchen. Typische Vertreter sind ...

Büroservices,
Die berechnen aber in der Regel Ihre Arbeitszeit bzw. versehen ihre Gespräche mit entspr. Aufschlägen, wozu die 'Schätzung' über Takte oder die Nachberechnug einer fiktiven Tarifstruktur zumeist ausreicht.
SCCS59 hat geschrieben:
Steuer- und Anwaltskanzleien,
Die berechnen auch nur i.d.R. ihre Zeit. Und bei denen ist die so teuer, dass die nebenbei angefallenen Gebühren immer gedeckt sind.
SCCS59 hat geschrieben:
Hotels
Der größte Probemfall. Die dürfen nicht mehr nach Takten berechnen, sondern müssen ihrer Kundschaft Minutenpreise nennen. Da die aber bei den Aufschlägen richtig fett zulangen, kann die Gebührenerfassung hier pauschalisieren. Wenn ein Mobilfunktelefonat pro Minute 0,50€ kostet, dann ist es egal, ob es tatsächlich 0,12€ oder 0,25€ kostet. Die Marge stimmt.
Selbst Krankenhäuser setzen immer mehr auf Flatrate und bieten Ihren Patienten diese an. Die zahlen dann eine Tagespauschale und können im Rahmen der Flatrate telefonieren. Gespräche die nicht in der Flatrate drin sind, werden gesperrt.

pragmatische Grüße
Niels

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefonkosten Abrechnungs Software
BeitragVerfasst: 17. Jan 2013, 06:47 
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Hi,

Niels$ hat geschrieben:
SCCS59 hat geschrieben:
Hotels
Der größte Probemfall. Die dürfen nicht mehr nach Takten berechnen, sondern müssen ihrer Kundschaft Minutenpreise nennen. Da die aber bei den Aufschlägen richtig fett zulangen, kann die Gebührenerfassung hier pauschalisieren. Wenn ein Mobilfunktelefonat pro Minute 0,50€ kostet, dann ist es egal, ob es tatsächlich 0,12€ oder 0,25€ kostet. Die Marge stimmt.


Der "schlaue" Hotelier verlangt aber keine 50ct/Minute. Dann wird der Gast nämlich tunlichst seine Finger vom Hoteltelefon lassen und das Hotel verdient garnix. Sinnvoller ist es, die Hotel-Minutenpreise so niedrig wie möglich anzusetzen und das auch zu bewerben. Wenn das Telefonieren im Hotel kaum teuer ist als von Zuhause oder vom Handy, dann nutzt der Gast das Angebot auch eher, als wenn er utopische 50ct/Minute bezahlen muss. Besser, man verdient pro Minute vielleicht 5ct als dass man garnix verdient weil der Gast das Telefon wegen der zu hohen Kosten garnicht verwendet. Immerhin gehört ein Telefon ab der Kategorie "3 Sterne" mit zur Zimmerausstattung...

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